Die Geschichte von Pizzo

Pizzo liegt auf einem Felsen an der Küste der Bucht von Sant’Eufemia. Eine Legende erzählt über griechische Ursprünge, als der Ort „Napitia“ genannt wurde. Der Name Napeto soll der Führer eines Volksstammes aus Phocaea gewesen sein, der den Trojanischen Krieg überlebte, und sich dann mit seinem Volk an unseren Küsten niederließ. Es war Ciceros Aufenthaltsort, der die kleine Strandbucht „La Seggiola“ zu seinem Lieblingsstrand wählte, es war ebenso eine Raststätte für Petrus auf seine Reise nach Rom, sowie auch eine Versorgungsstelle für Ulysses während seiner Odyssee. Das heutige Pizzo ist ein moderner Ferienort, der für seine Strände, die eindrucksvollen Felsenbuchten, sein klares Meer und das historische Ortzentrum reich an Geschichte und künstlerischer Schönheiten bekannt ist. Die Stadtplätze sind echte Panoramaterrassen mit weitem Blick aufs Meer, wo man malerische Ausblicke bis zur Äolischen Inseln bewundern kann. Von der neuen Piazzetta-Pavillon aus, im charakteristischen Carmine-Viertel, kann man auf die ganze Bucht von Sant’Eufemia überblicken. Pizzos Hauptplatz ‚Piazza della Repubblica‘ ist eine wahre Terrasse am Meer, sowie ein eleganter Lounge mit seinen berühmten Konditoreien und seine historischen Eisdielen, die Pizzo zu der Eis-Hauptstadt gemacht haben, insbesondere wegen dem bekannten schwarzen Trüffeleis. Pizzo zeigt seinen Besuchern ihre schönsten Schätze: alte adlige Gebäude, die Kirche San Giorgio, das Diözesan-Heiligtum des Hl. Franziskus von Paola, die im Sandstein ausgegrabene Kirche von Piedigrotta, die an Schiffsbrüche und alter Volkslegenden erinnert, viele kleinere Kirchen, die Krypta der Mönche unter der Kirche des Fegefeuers („der Toten“ genannt) und die aragonische Burg, in der 1815 der König Joachim Murat erschossen wurde. In den Gassen der Stadt kann man in den vielen Läden und Lokale die typischen Produkte von Land und Meer schmecken, wie die köstlichen gebratenen „surici“, die schwarze pasta mit Tintenfischtinte, der feine Thunfisch und viele andere Spezialitäten, sowie die Erdbeer-Trauben und Pizzos besondere Traubenart „zibibbo“ (Slow Food Präsidium). In den Straßen von Pizzo wird ein beispielloser Dialekt gesprochen, typisch der Pizzitaner, ein Volk von Seeleute, Fischer, Handwerker und Händler.